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Gesichte des Landkreis Zgorzelec

Flaga NiemiecDie Geschichte der Entstehung des Landkreises Zgorzelec ist mit der Bildung der polnischen Staatsgrenze im Westen unzertrennlich verbunden. Der heutige Verlauf der Grenze gilt als Ergebnis der Vereinbarungen, die von den drei Großmächten auf der Konferenz der „Großen Drei” am 4. Februar 1945 in Jalta auf der Krim getroffen wurden. Bevor es jedoch zum Gipfeltreffen auf der Krim kam, wurde der Verlauf der polnischen Westgrenze bereits im Manifest der Polnischen Komitees der Nationalen Befreiung (PKWN-Manifest) verkündet, in dem der Verlauf der polnischen Westgrenze nach der Erlangung der Unabhängigkeit mit einem breiten Zugang zur Ostsee und der Bestimmung der Grenze an der Oder zum ersten Mal gefordert wurde. Die westlichen Großmächte sprachen sich dagegen, Polen zu große Territorien zum Nachteil Deutschlands zuzuerkennen und wollten darauf bestehen, dass die polnische Grenze im Westen an der Nysa Kłodzka und nicht an der Nysa Łużycka gezogen wird.

Bevor die Kriegshandlungen endgültig zu Ende gegangen sind, hatte die groß angelegte Umsiedlung und zugleich Besiedlung der sog. Wiedergewonnenen Gebiete im Frühjahr 1945 begonnen. Eine große Rolle übernahm dabei das Militär, das nach der Beendigung der Kriegshandlungen und nach der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 mit den administrativen Besiedlungsmaßnahmen beauftragt wurde. Die Tätigkeit wurde in solchen Bereichen wie Wirtschaft, Bildung und Verwaltung aufgenommen. Zu diesem Zweck wurden im Grenzbereich zwölf Kreise, darunter auch der Landkreis Zgorzelec, ins Leben gerufen. 

Der aktuelle Verlauf der Grenze wurde auf der Konferenz in Potsdam am 2. August 1945 beschlossen. Im Potsdamer Abkommen wurde in Bezug auf Polen Folgendes vereinbart: „Die Häupter der drei Regierungen stimmen darin überein, dassbis zur endgültigen Festlegung der Westgrenze Polens, die früher deutschen Gebiete östlich der Linie, die von der Ostsee unmittelbar westlich von Swinemünde und von dort die Oder entlang bis zur Einmündung der westlichen Neiße und die westliche Neiße entlang bis zur tschechoslowakischen Grenze verläuft, einschließlich des Teiles Ostpreußens, der nicht unter die Verwaltung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in Übereinstimmung mit den auf dieser Konferenz erzielten Vereinbarungen gestellt wird, und einschließlich des Gebietes der früheren Freien Stadt Danzig unter die Verwaltung des polnischen Staates kommen und in dieser Hinsicht nicht als Teil der sowjetischen Besatzungszone in Deutschland betrachtet werden sollen”. 

Im Zeitraum zwischen 1945 - 1950 wurde im Landkreis Zgorzelec mit der Umbenennung der Ortsnamen ganz willkürlich vorgegangen. In den ersten Tagen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat man der Namen Zgorzelice verwendet. Der heutige Name wurde von der Kommission für die Festlegung der Ortsnamen und Namen von Physiographischen Objekten am Vorsitzenden des Ministerrates festgesetzt und kraft der Verordnung der Ministers für Öffentliche Verwaltung und Ministers für Wiedergewonnene Gebiete zum 15. März 1947 für den öffentlichen Gebrauch bestätigt. An dieser Stelle muss betont werden, dass der gegenwärtige Name bereits seit 1946 im Gebrauch war, nachdem der Ministerrat in der Verordnung vom 20. Mai 1946 über die vorläufige administrative Gliederung der wiedergewonnenen Gebiete in Paragraph 2 Folgendes festgelegt hatte: „Die Woiwodschaft Wrocław umfasst Kreise: (...) Zgorzelec”. Nach der Befreiung wurde das grundsätzliche Konzept für die territoriale Gliederung aus der Zwischenkriegszeit aufrechterhalten. Dies waren die Folgen der Übernahme der Bestimmungen der März-Verfassung, in der der Staat in Woiwodschaften, Kreise und Gemeinden geteilt wurde.

In der Verordnung des Ministerrates vom 29. Mai 1946 über die vorläufige administrative Gliederung der wiedergewonnenen Gebiete (Gesetzblatt Nr. 28, Pos. 177, Jahrgang 1946) wurde in Paragraph 2 Folgendes beschlossen: „Die Woiwodschaft Wrocław umfasst Kreise: (...) Zgorzelec”. Mit diesem Tag ist der Landkreis Zgorzelec auf der administrativen Karte Polens formell entstanden. In administrativer Hinsicht wurde der Kreis in zwei Stadtgemeinden: Zgorzelice Moys, Rychwald (Bogatynia) und sieben Landgemeinden: Zgorzelec/ Podlasie, Rychwald (Bogatynia), Długojew (Dłużyna), Kaławsk (Węgliniec), Królewszczyzna (Działoszyn), Pinsk (Pieńsk), Ruszów gegliedert.

In der aktuellen Form besteht der Landkreis Zgorzelec seit 1. Januar 1999. Im Artikel 164 Abs. 2 der Verfassung der Republik Polen wurde Folgendes geregelt: Andere Einheiten der regionalen oder der lokalen und regionalen Selbstverwaltung bestimmt das Gesetz. Mit dem Gesetz über die Kreisselbstverwaltung vom 5. Juni 1998 hat der Gesetzgeber Kreise als Einheiten der grundlegenden Gebietskörperschaften ins Leben gerufen, indem der Ministerrat zur Bildung der Kreise im Wege einer Verordnung befugt wurde. Mit der Verordnung vom 7. August 1998 über die Bildung der Kreise (Gesetzblatt Nr. 103, Pos. 652) hat der Ministerrat durch Erfüllung der in der Verfassung stehenden Vorschrift über die Möglichkeit der Bildung von anderen Einheiten der Selbstverwaltungsorgane die Einrichtung des Kreises Zgorzelec beschlossen. Die Anlage zur Verordnung Teil I, Woiwodschaft Niederschlesien Pos. 25 enthält eine folgende Feststellung: „Der Kreis Zgorzelec mit Sitz dessen Organe in Zgorzelec umfasst: 1. Städte: Zawidów und Zgorzelec, 2. Gemeinden: Bogatynia, Pieńsk, Sulików, Węgliniec, Zgorzelec”.

 
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